Russische Drohne trifft Kinderkrankenhaus – 17 Tote in Kiew nach massivem Angriff

Das Kinderkrankenhaus in Saporischschja im Visier

Am Abend des 4. August wurde das Kinderkrankenhaus in Saporischschja von einer neuen Angriffswelle erfasst. Eine russische Drohne vom Typ Molnija traf das Gebäude direkt und schleuderte scharfe Splitter der großen Fensterscheiben über den gesamten umliegenden Innenhof.

Trotz der schweren Schäden an der Außenfassade blieben alle kleinen Patienten sowie das medizinische Personal unverletzt. Ihr Leben gerettet hat eine rechtzeitige Evakuierung in die unterirdischen Schutzräume – alle waren dort in Sicherheit, kurz bevor die verheerende Explosion einschlug.

Dieses Wunder der knappen Rettung wurde vom Leiter der regionalen Militärverwaltung Saporischschja, Iwan Fedorow, offiziell bestätigt. „Dank der frühzeitigen Luftalarmwarnung befanden sich alle Kinder und Mitarbeiter sicher im Schutzraum. Niemand wurde verletzt“, erklärte er in seiner offiziellen Mitteilung.

Ein Angriff aus der Luft auf die Hauptstadt

Der Vorfall in Saporischschja war nur ein kleiner Teil einer weit größeren Offensive gegen zivile Ziele. Kiew wurde von einem verheerenden Bombardement heimgesucht, bei dem mehr als 30 ballistische Raketen eingesetzt wurden. Die Metropole wurde von einer Reihe gewaltiger Explosionen erschüttert, während die Luftabwehrsysteme einen heftigen Kampf am Himmel über der Stadt ausfochten.

Die Folgen der Einschläge trafen zahlreiche Stadtteile und hinterließen eine Spur massiver Zerstörung. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete vom Treffer auf ein Verwaltungsgebäude im Stadtteil Obolonskyi, während im Bereich Swjatoschinskyi mehrere Wohnhäuser schwer beschädigt wurden.

Rettungsteams begannen sofort mit Such- und Bergungsarbeiten in den Trümmern des Bezirks Holosijiwskyi. Aus den Überresten eines zerstörten Lagerhauses konnten zwei verletzte Überlebende geborgen werden. Eine weitere Rakete ebnete ein Privathaus in derselben Zone dem Erdboden gleich. Die Lage wurde zusätzlich durch einen gefährlichen Ammoniakausbruch aus einer Industrieanlage verschärft, vor dem die Behörden eindringlich warnten.

Während der Rettungsarbeiten ereignete sich eine weitere plötzliche Explosion, bei der ein Krankenwagenfahr verletzt wurde. Die genaue Ursache dieser sekundären Detonation ist bislang noch unklar.

Die tragische Bilanz im Herzen der Ukraine

Trümmer von Drohnen und Raketen gingen auch in anderen Teilen Kiews nieder. Im Stadtteil Desnjanskyi brachen in mehreren Lagerhallen massive Brände aus, während Geschossreste in der Nähe von Wohngebäuden einschlugen.

Diese Nacht des Schreckens reiht sich in wochenlangen unerbittlichen Druck auf die zivile und medizinische Infrastruktur ein. Ende Juli waren fünf Präzisionsbomben auf Saporischschja gefallen und hatten 18 Verletzte gefordert – darunter ein Kind in kritischem Zustand. Für die Bewohner dieser Regionen sind unterirdische Schutzräume längst zur einzigen echten Sicherheit geworden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte am Mittwochmorgen die tragischen Folgen des Angriffs. Seinen Angaben zufolge forderte das massive Bombardement 17 Todesopfer und 44 Verletzte.

Im Verlauf dieser verheerenden Angriffswelle wurden nach Angaben des Präsidenten insgesamt 24 ballistische Raketen auf ukrainisches Territorium abgefeuert.

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  • Lena Hoffmann ist eine deutsche Content Creatorin, die Inspirationen rund um Wohnen, Organisation und den Alltag teilt. Ihre Inhalte verbinden praktische Tipps mit modernen Ideen für ein angenehmes Zuhause.

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